Eine Reise nach St. Petersburg ohne Besuch in der Eremtiage?
Undenkbar. Und damit meine ich wirklich undenkbar.
Der Winterpalast liegt zwischen dem Ufer der Neva und dem weitläufigen
Schlossplatz, wo auch die knapp 50 Meter hohe Alexandersäule, welche
aus rotem Granit geschaffen wurde und um die 500 Tonnen schwer ist,
Ihren Platz gefunden hat. Ich habe immer ein irgendwie erhabenes Gefühl
gehabt, als ich diesen Platz betreten habe, und mich dabei auch ein
bisschen klein gefühlt.
Abgesehen davon, dass der Winterpalast, die wichtigste Residenz der
Russischen Zaren, ein wunderbarer prunkvoller Palast ist, so ist er auch
noch Bestandteil eines der grössten und wichtigsten Museen der Welt, der
Eremitage. Diese besteht aus mehreren Gebäuden und 350
Ausstellungsräumen. Wenn man dort alles sehen wollte, so müsste man
viele, viele Tage darin verbringen, doch für den Normaltouristen sind auch
ein paar Stunden schon überaus eindrücklich.
Archäologische Ausstellungsstücke aus verschiedenen Teilen der Welt und
Epochen, Juwelen, Münzen, Wände voller Gemälde, unter anderem von
Rembrandt, Tizian, Rubens, Picasso, Gaugin, Renoir, Matisse, Cézanne,
zwei der seltenen Bilder von Leonardo da Vinci, Ikonen, Skulpturen, der
Thronsaal, alte wundervoll gearbeitete Möbel - schon alleine eine
Aufzählung was man dort alles anschauen darf würde den Rahmen hier
sprengen, wenn es denn überhaupt möglich wäre. Aber zum Glück darf
man dort gegen ein kleines Entgelt auch fotografieren (nicht alles, aber das
meiste), also was soll ich noch schreiben - besser, man schaut sich die
Fotos an. Und noch besser, man besucht selber einmal St. Petersburg und
die Eremitage.
Foto-Galerien