Fürst Menschikow liess in Oranienbaum (heute Lomonossow) einen Palast  bauen und einen Park anlegen. Später liess auch Katharina die Grosse  einen Chinesischen Palast errichten. Im Innern der Paläste sollen  wunderbare Kunstschätze zu sehen sein - theoretisch. Nur wurden die  Gebäude in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich gepflegt, und obwohl die  Paläste im Gegensatz zu den meisten anderen in der Gegend im 2.  Weltkrieg nicht gross beschädigt wurden, so fielen sie doch dem Verfall  anheim.   Aber man hat beschlossen, auf den 300. Geburtstag der Stadt mit  Restaurierungen zu beginnen, und so soll im Jahr 2011 wenigstens ein Teil  des Inneren der Gebäude wieder zu besichtigen sein. So blieb mir 2009,  ausser die Sanierungsarbeiten von Aussen zu betrachten, was  zugegebenermassen nicht sehr interessant gewesen ist, nur ein  Spaziergang im, auch zugegebenermassen, schönen, ruhigen grossen  Park und durch die Stadt samt Markt. Auch so war das ein sehr schöner  Ausflug.   2012: Da habe ich dann doch gestaunt, was 3 Jahre zuvor noch eine Ruine  und dreckige Baugrube gewesen ist (wieso habe ich damals keine Fotos  davon gemacht?) wurde innert kürzester Zeit wieder zum Glänzen  gebracht. Dass der “kleine” Chinesische Palast wieder zum Besichtigen ist  hatte ich gelesen, aber dass auch der Grosse Palast schon wieder fast  gänzlich restauriert worden ist hätte ich wirklich nicht erwartet, für die  Instandsetzung anderer Paläste hat man manchmal ja Jahrzehnte  gebraucht.    Foto-Galerien