Mandrogi ist ein kleines Dorf am Fluss Swir zwischen dem Ladoga- und  dem Onegasee. Einst verlassen, wurde es in den 90er Jahren des letzten  Jahrhunderts als Dorf für Touristen wieder aufgebaut, unter anderem mit  Holzhäusern, einem Wodka Museum, einem Hotel, verschiedenen  Kunsthandwerkläden, wo man auch den Künstlern bei der Arbeit  zuschauen kann, und noch verschiedenen anderen Gebäuden und  Anlagen. Ein sehr netter kleiner Zwischenhalt, auch und besonders für  Liebhaber Russischer Souvenirkunst.   Beim Besuch des Wodka Museums sollte man vielleicht ein bisschen  vorsichtig sein, das Eintrittsticket im Wert von 100 Rubel wird entweder  beim Kauf von Wodka angerechnet oder man bekommt dafür drei kleine  Becher des hochprozentigen Wässerchens zum probieren. Oder waren es  fünf Becherchen? Hm, irgendwie kann ich mich nicht mehr so richtig daran  erinnern...   Auf jeden Fall ging die Reise gegen Abend auf dem Swir Richtung  Ladogasee und der Insel Kischi weiter. Dort, auf dem Swir, passierten wir  auch die erste von zahlreichen Schleusen auf der Route nach Moskau.  Erstaunlich, wie in wenigen Minuten bis zu drei grosse Kreuzfahrtschiffe  zehn, zwanzig Meter angehoben werden können.