Der Palast von Fürst Alexander Danilowitsch Menschikow, Freund und  Vertrauter von Peter I., Feldmarschall der Russischen Armee und erster  Generalgouverneur von St. Petersburg, wurde von 1713 bis etwa 1720 als  erster grosser Steinbau der Stadt an schönster Lage direkt an der Newa  auf der Wassiljewski-Insel errichtet.   Heute ist im Palast eine Zweigstelle der Ermitage mit dem Museum zur  Russischen Kultur zu Zeiten Peters I. untergebracht. Die Einrichtung ist  standesgemäss luxuriös, beeindruckend unter anderem die unzähligen  Delfter Kacheln, ebenso die Kachelöfen wie sie in der Art in vielen Palästen  in und um Petersburg anzutreffen sind. Aber auch die Küche kann man  besichtigen. Und irgendwo findet man sogar einen uralten Holzschrank aus  der Schweiz. Bei einem Besuch des Palastes kann man sehr schön sehen,  wie die begüterten Einwohner von St. Petersburg in dieser Zeit gelebt  haben.