Im Vergleich zu anderen Zarenresidenzen ist das Schloss in Pawlowsk, nur  wenige Kilometer von Zarkskoje Selo gelegen, ein bisschen kleiner und  bescheidener, aber mit den vielen unterschiedlich eingerichteten Räumen  nicht minder interessant. Das Grundstück wurde Paul I. von seiner Mutter,  Katharina der Grossen, als Geschenk dargeboten. Neben dem Palast  entstand dort der mit über 600 Hektar grösste Landschaftspark Europas,  der dem Aussehen nach einer natürlichen Landschaft gleicht, mit Wäldern,  Wiesen, Bächen und kleinen Seen. Zwischendurch findet man aber auch  verschiedene Bauten und Skulpturen.   Es ist wirklich sehr schön dort zu spazieren, was man auf einer so grossen  Fläche auch ausgiebig tun kann, oder auch bei einer Kutschenfahrt das  Ganze an sich vorbeiziehen zu lassen. Pawlowsk ist mein Lieblingspark,  vielleicht auch wegen den zahlreichen Eichhörnchen, die dort durch das  Unterholz wuscheln und die Bäume und manchmal auch an einem selber  hochklettern? Gut möglich. Wenn man den Park durch den Eingang beim  Bahnhof betritt, kann man auch Futter für die Nagetierchen kaufen.   Der Bahnhof war übrigens der Endpunkt der ersten Bahnstrecke  Russlands, die von St. Petersburg nach Pawlowsk gebaut wurde. Alternativ  zur Fahrt mit der Bahn kann man mit Bussen von St. Petersburg nach  Pawlowsk fahren, die auch nicht nur beim Bahnhof, sondern auch später  direkt vor dem Palast halten, was nützlich ist für Leute die nicht mehr so gut  zu Fuss sind oder nicht gerne spazieren wollen, der Weg vom Bahnhof  zum Schloss ist nicht gerade ein kurzer. Pawlowsk ist ein Tip für Besucher,  die natürliche, verträumte Parks mögen und vielleicht mal auf den Rummel,  wie er zum Beispiel in Peterhof oder Zarskoje Selo teilweise herrscht,  verzichten möchten.  Auferstehungskirche Auferstehungskirche Fotos: