Nach dem Besuch auf Walaam ging es in der Nacht zurück über den  Ladogasee (diesmal zum Glück ohne Sturm). Am Morgen wurde in  Lodeinoje Pole angelegt, einem kleinen Städtchen, welches am Fluss Swir  liegt, und von da ging es mit dem Bus zum Alexander-Swirski-  Dreifaltigkeitskloster.   Dieses wurde 1484 gegründet und besteht eigentlich aus zwei Klöstern,  dem Dreifaltigkeitskloster und dem Christi-Verklärungs-Kloster, die ein paar  hundert Meter auseinanderliegen. Alexander Swirski, der Gründer des  Klosters, war ein Mönch aus Walaam und ist ein bedeutender Heiliger der  Russisch-Orthodoxen Kirche. Ihm ist auch eine der neun Kirchen geweiht,  die zusammen die Basilius-Kathedrale am Roten Platz in Moskau bilden.  Die Reliquien von Alexander Swirski werden heute, nachdem sie nach der  Russischen Revolution nach Leningrad gebracht wurden, wieder im Kloster  aufbewahrt und sind dort zu besichtigen.   Das Kloster selber hat, wie viele Kirchenbauten in Russland, wenn sie denn  nicht sogar zerstört worden sind, während des Kommunismus sehr gelitten  und wurde während dieser Zeit für andere Zwecke benutzt, unter anderem  als Strafgefangenenlager und als psychiatrisches Krankenhaus. Dieses  befindet sich immer noch auf dem Gelände des Klosters, wird aber in naher  Zukunft verlegt werden. 1997 wurde das Kloster wieder von Mönchen  besiedelt und es begannen umfassende Restaurierungsarbeiten, die zum  Teil noch bis heute andauern.   Mir hat es dort sehr gefallen, die Anlagen und die sich darauf befindlichen  Kirchen und anderen Gebäude sind äusserst sehenswert, und die  Umgebung mit einem See und Wäldern ist auch sehr schön. Nach dem  Besuch des Klosters fuhren wir wieder mit Bussen nach Swirstroi, einem  kleinen Dorf, wo unser Schiff mittlerweile angelegt hatte. Dann ging es  weiter zu unserer nächsten Station, Mandrogi.