Sitzt man in einer dunklen Bar in St. Petersburg, schaut man auf die Uhr  und “Ups, halb 12, langsam Zeit, um die letzte Metro noch zu erwischen”,  geht man dann nach draussen und es ist noch so hell, dass man ein Buch  lesen könnte - dann müssen das wohl die Weissen Nächte sein. Dann,  wenn es in der nördlichsten Millionenstadt der Welt nie richtig dunkel wird  und zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden höchstens ein  Hauch von Dämmerung herrscht, mit der dunkelsten Phase zwischen 02:00  und 03:00, dann, wenn man gar nicht mehr weiss, wann man schlafen  gehen soll und lieber die Nächte spazierend durch die in einen blauen,  silbernen und rötlichen Schimmer verpackte Stadt verbringt, zuschaut, wie  die Brücken der Newa hochgezogen werden, eine Mitternachtsbootstour  durch die Kanäle unternimmt oder Party feiert. Die Weissen Nächte in St.  Petersburg sind wirklich etwas Spezielles und den Höhepunkt erlebt man  im Juni und den ersten Juliwochen.  Die folgenden Fotos sind Ende Juli 2010 zwischen 23:00 und 05:00 entstanden:  Auferstehungskirche Mehr von den Weissen Nächten: Auferstehungskirche Auferstehungskirche Auferstehungskirche Auferstehungskirche Auferstehungskirche Auferstehungskirche